Foto zeigt einen Hirten mit seiner Rinderherde unter einer Akazie.

Der Vorläufer des Vereins war zunächst als Initiative "Let's Plant" vor dem Hintergrund der Frage nach der ethischen Vertretbarkeit des Anbaus von Biokraftstoffen auf bestehenden oder durch Rodung erschlossenen Ackerflächen entstanden. Das Ziel war, degradierte Flächen zu rekultivieren und zur Erzeugung von Biotreibstoffen zu nutzen. Auf diese Weise sollten soziale Probleme entschärft werden, die durch die Nutzungsänderung von für die Nahrungsmittelerzeugung benötigten Flächen entstünden und die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der politischen Förderung von Biotreibstoffen verstärkt diskutiert wurden.

Im Zuge der konzeptionellen Entwicklung und des Aufbaus der ersten Website ab 2015 wurde dieser ursprüngliche Ansatz erweitert und die allgemeinere Zielsetzung der Restauration degradierter Flächen rückte in den Fokus der Initiative. Dabei dienten andere Initiativen wie insbesondere die Great Green Wall Initiative als Orientierung.

Die ersten Kontakte der späteren Gründungsmitglieder des Vereins fanden im Rahmen der durch das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn durchgeführten Veranstaltungsreihe "Drought Resilience in Sub-Sahran Africa" im Frühjar 2017 statt.  Am 10. Juli 2018 wurde der Verein durch sieben Personen unterschiedlicher Interessen und beruflicher Kontexte gegründet. Let's Plant ist seit dem  02.08.2018 als gemeinnütziger Verein anerkannt und wurde am 14. Dezember desselben Jahres in das Vereinsregister des Bonner Amtsgerichtes eingetragen.

Nach der Gründung des gemeinnützigen Vereins stand das Jahr 2019 im Zeichen der Bewältigung administrativer Aufgaben, um die Gründung von Let's Plant erfolgreich abzuschließen. Nichtsdestotrotz wurden Projektideen diskutiert und Let's Plant veranstaltete zusammen mit dem GDI die Filmvorführung zum Thema "Let's Plant Forests for the Future" im Rahmen des "Welttages zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre". 

Im Rahmen des digitalen Tropentags 2020 hat Let's Plant einen Fotowettbewerb ausgerichtet. Thema des Wettbewerbs war im Einklang mit der inhaltlichen Ausrichtung des Tropentags "degradiertes Land im Sinne eines ganzheitlichen Landschafts-Managements aufzuwerten / zu verbessern". Weiterhin wurde im Jahr 2020 eine Projektidee konkretisiert: das Schulprojekt zur Wiederaufforstung einer Fläche in Äthiopien. Während das Ziehen von 10.000 Baumsetzlingen bald beginnt, werden bereits Ideen für das nächste Projekt diskutiert.