Grünes Tal in Äthiopien.

Während die Weltbevölkerung sich in einem ständigen Wachstumsprozess befindet, nehmen unsere natürlichen Lebensgrundlagen durch Klimawandel, Bodendegradation, Verlust an Biodiversität, schlechtes Management und bewusste Ausbeutung ab. Frühere Generationen machten sich über den dadurch verursachten immensen Verlust nicht allzu große Sorgen. Jetzt jedoch rückt diese Tatsache zunehmend in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung: Durch globale Mechanismen wie Klimawandel, globalen Handel und Migration sind wir alle betroffen. 

Wir sind überzeugt, dass (neben dem Schutz bestehender funktionierender Ökosysteme) die ökologische Verbesserung von degradierten Naturräumen bspw. durch Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit, ökologisch wertvolle Aufforstung geeigneter Flächen, Integration von Bäumen in Agrarlandschaften im Sinne eines ganzheitlichen Landschafts-Managments langfristig den effektivsten und nachhaltigsten Ansatz darstellt, um Biodiversität zu schützen und um der CO2-Anreicherung der Atmosphäre sowie der Bodendegradation entgegenzuwirken. Sollen solche Ansätze sozial fair sein, müssen dadurch gleichzeitig Perspektiven im Hinblick auf die Existenzsicherung für die lokale Bevölkerung entstehen. Unsere Vision sind Naturräume, die den in ihnen lebenden Menschen gute Lebens- und Einkommensbedingungen bieten und gleichzeitig ökologisch möglichst wertvoll sind.

Wir wenden uns an alle diejenigen, die unsere Betroffenheit über die fortschreitende Vernichtung unserer Lebensgrundlagen teilen, um Ideen und Ressourcen zu vereinen und gemeinsam Projekte zur Umkehr dieser Entwicklung zu fördern, zu planen und umzusetzen. Konkret möchten wir degradiertes Land durch Rehabilitierung, agroforstwirtschaftliche Nutzung oder durch Aufforstung wiederherstellen. Unser Fokus sind insbesondere ländliche Gebiete in Entwicklungs- und Schwellenländern. Für die Projekte streben wir nicht eine Rollenaufteilung in Anbieter und Empfänger von Hilfeleistungen an, sondern eine gemeinschaftliche Arbeit auf Augenhöhe.